Die Living History-Gruppen stellen sich vor

Evocatio Hunoli

zu Gast auf der Bachritterburg

Die Interessengemeinschaft EVOCATIO HUNOLI (gegründet im Jahr 2000)  hat sich zum Ziel gesetzt, den Haushalt des Nikolaus II. Vogt von Hunolstein zwischen 1280 und 1310 n.Chr. darzustellen. Damit ist die Darstellung auf die Region des Trierer Umlandes, des Hochwaldes und des angrenzenden Hunsrücks festgelegt.
Mit unserer nachgebildeten Ausstattung bei Kleidung, Ausstattung, Vorführung von Handwerk und Handarbeit möchten wir zeigen, wie das alltägliche Leben - nach dem neuesten Kenntnisstand aus Forschung, Abbildungen und Texten aus der dargestellten Zeit und Region, sowie Fundkomplexen - vermutlich gewesen sein könnte und sich uns heute darbietet.
Wir wissen allerdings, dass all dies zum Teil Spekulation bleiben wird und bemühen uns daher, uns auf die vorhandenen Fakten zu beschränken ohne nach eigenem Gutdünken und Gefallen Ausrüstungsgegenstände hinzuzudichten.

Da wir ebenfalls wissen, dass es auf diesem Gebiet immer neue Erkenntnisse und Forschungen gibt, werden wir soweit es uns nach unseren Recherchen bekannt ist, versuchen immer den aktuellsten Wissensstand in die Tat. Qualität ist ein kontinuierlicher Prozess daher werden wir uns auch im Laufe der Zeit in unseren Bemühungen weiterentwickeln.

Wir bemühen uns den Besuchern ein möglichst gutes Bild des alltäglichen Lebens auf einer Burg des ausgehenden 13.Jh. fernab aller Klischees zu bieten und besonders in den Punkten Alltagsleben, Handwerk, Handarbeit, Kochen, Kleidung und Bewaffnung kompetent und allgemeinverständlich die Darstellungszeit für den interessierten Besucher „begreifbar“ zu machen.

Wenn sie mehr über uns, unsere Gruppe und unsere Darstellung wissen möchten, dann besuchen sie uns gerne hier auf der Bachritterburg oder informieren sie sich gerne auf unserer Webpräsenz  www.vogtvonhunolstein.de

 

Die Reisecen e.V.

häufiger Gast auf der Bachritterburg

Die Reisecen e.V.
 

sind ein Verein, der sich einer Jahrhunderte zurückliegenden Epoche verschrieben hat,
dem Hochmittelalter zwischen 1220 - 1250, der Regierungszeit Kaiser Friedrichs II.

Dabei interessiert uns nicht nur, was man politisch, kulturell oder gesellschaftlich über
die erste Hälfte des 13. Jahrhunderts weiß. Ebenso interessant – wenn nicht sogar spannender – finden wir die alltäglichen Anforderungen, Sorgen und Freuden der Menschen jener Zeit.

Wir versuchen, diese ein Stück weit nachzuvollziehen und stoßen dabei ständig auf neue spannende Fragen. Wir laden alle ein, unsere bisher erarbeiteten und erlebten Antworten zu entdecken. Ein begeistertes „Mehr davon“ gibt es bei jeder unserer Veranstaltungen – wir freuen uns auch „in Echt“ auf einen Besuch!

Familia Swevia

ist ebenfalls Stammgast auf der Bachritterburg

Familia Swevia ist eine Interessengemeinschaft aus dem Umkreis von Waiblingen, die sich das Ziel gesetzt hat die Zeit von 1200 bis 1210 n. Chr., in Form eines schwäbischen Ministerialen und seiner familia (lat.: Hausgemeinschaft), detailgetreu und lebendig darzustellen. Das heißt: Unser Name ist auch unser Program!

Wir legen sehr viel Wert auf eine quellennahe Darstellung und verbringen viel Zeit damit sorgfältig zu recherchieren. Dabei liegt unser Fokus auf Funden, Skulpturen, Buchmalereien und Textzeugnissen aus dem deutschen Südwesten. Nur dort, wo entsprechende Quellen fehlen, erweitern wir den Radius, was bei vielen alltäglichen und zweckdienlichen Dingen wenig problematisch ist. Keramik hingegen rekonstruieren wir nur nach Funden im mittleren Neckarraum. Textilien nähen wir grundsätzlich aus pflanzengefärbten Stoffen mit Nadel und Faden von Hand. Eine methodische Herausforderung ist der große Wandel, der um 1220/30 den Südwesten verändert. Die Kleidung wird gotisch, die profane Kunst beginnt sich zu etablieren und die Quellen mehren sich durch mehr Detailtreue, mehr deutschsprachiges Schrifttum und tolle Funde, die durch die Stadtarchäologie zu Tage treten. Wo möglich, versuchen wir all diese, für uns zu jungen, aber verlockenden Neuerungen außenvor zu lassen.

Der Großteil unserer Ausrüstung ist selbst hergestellt, die übrigen Exponate sind meist eigens für uns hergestellte Einzelanfertigungen, nach unseren Vorlagen und Recherchen gearbeitet.

In Folge dessen erheben wir einen musealen Anspruch, was uns auch die Zusammenarbeit mit einigen Museen wie dem Pfahlbaumuseum Unteruhldingen, dem Museum der Alltagskultur im Schloss Waldenbuch sowie die Belebungen des Freilichtmuseums Bachritterburg bestätigt.

Auf Wunsch zeigen wir Ihnen gern an gewünschten Beispielen unsere Forschungsarbeit, um Sie von unserer darstellerischen Qualität zu überzeugen.

Mit dem Wissen und der handwerklichen Erfahrung wächst auch unser Anspruch, dem wir gerecht werden möchten. Allerdings müssen wir einräumen, dass eine solche Darstellung ständig überarbeitet und ergänzt werden muss, um den aktuellen Wissensstand widerzuspiegeln.
 
Wir haben sehr viel Spaß daran unser Wissen weiterzugeben und unsere Ausrüstung, unsere Gewandung und unser Können zur Schau zu stellen und für erlebbare Geschichte zu sorgen.
 
 

   

IG 14. Jahrhundert


 
Die Interessengemeinschaft „14. Jahrhundert“ ist ein Verband von Living History Darstellern aus Wien und Österreich, deren Darstellungsschwerpunkt auf dem Alltagsleben der einfachen Bürger und Handwerker im 14. Jahrhundert liegt.
 
Hauptaugenmerkt liegt auf einer möglichst detailgetreuen Rekonstruktion von Sachkultur und Mode des gewählten Zeitraums und der Region, gepaart mit der erlebnispädagagogischen Vermittlung dieser Inhalte an den interessierten Besucher.
 
In diesem Zusammenhang ist für uns eine intensive Auseinandersetzung mit Originalquellen und archäologischem Fundgut aus Österreich, ebenso wie mit wissenschaftlichen Publikationen und dem Austausch mit Historikern und Archäologen, selbstverständlich.
In den Bereichen der Materie, wo diese Belegslage für eine praktische Umsetzung nicht ausreicht oder schlichtweg nicht vorhanden ist, erfolgen Vergleiche mit anderen europäischen Fundkomplexen und Primärquellen. Im Zuge der praktischen Rekonstruktion der Sachkultur wird auch auf Erkenntnisse der Experimentellen Archäologie und Methoden der Archäotechnik zurückgegriffen.
Uns ist es wichtig, ein möglichst realistisches, und nicht von Klischees verzerrtes Bild der Geschichte dieser Epoche anfassbar und lebendig durch Einbeziehung des Besuchers als auch durch moderne museumspädagogische Vermittlungstechniken zu präsentieren.

Auf unseren Veranstaltungen erwarten den Besucher Mode und Sachkultur unserer Zeit, die Küche des 14. Jahrhundert, Tätigkeiten des historischen Alltagslebens, Handwerksvorführungen, Vorträge oder sogar Mitmachaktionen.
 
Mehr über unsere Arbeit gibt es auf www.ig14.at zu erfahren. Wir freuen uns auf euch!
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