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Unsere Freunde aus dem Badner-Land

Unsere Mitglieder versuchen einen Querschnitt der städtischen Bevölkerung darzustellen. Wir zeigen sowohl die Alltags- und Arbeitskleidung von Mägden, Bürgersfrauen und Handwerkern, als auch den Sonntagsstaat angesehener Schichten des Bürgertums und den Umgang mit den entsprechenden Werkzeugen und Alltagsgegenständen. Unsere Darstellung wird ergänzt durch zeit- und standesgemäße militärische Ausrüstung, wie sie bei den städtischen Aufgeboten im ausgehenden 14. Jahrhundert üblich war.

Präsentation und Darstellung findet im Rahmen musealer Veranstaltungen, Treffen von Reenactment- und Living History-Gruppen, in Bildungseinrichtungen und vereinzelt auf Märkten statt.

 

 

Historia Vivens

Unsere österreichischen Freunde aus Wien

 

Historia vivens 1300 ist der nach außen hin wirksame und aktive Bestandteil des "Burgvereins Puchberg", welcher im Jahre 2001 mit dem Ziel der  Erhaltung und musealen Belebung der Burgruine Puchberg in der niederösterreichischen Gemeinde Puchberg am Schneeberg gegründet wurde.

Historia vivens 1300 bietet geschichtsinteressierten Vereinsmitgliedern die Möglichkeit, sich mit dem Thema Mittelalter intensiv zu beschäftigen, wobei ein Schwerpunkt unserer Aktivitäten in der Erforschung und Darstellung mittelalterlicher Lebensverhältnisse und deren Sachkultur aus der Zeit um 1300 besteht.  Einen weiteren Schwerpunkt bildet die regionale Geschichte des 14. und insbesondere des 15. Jahrhunderts.


Im Zuge unserer Tätigkeiten versuchen wir dieses Wissen im Rahmen von Themen- oder Schulveranstaltungen weiterzugeben und kooperieren zudem mit in- und ausländischen Museen, Buchverlegern und Herausgebern von Bildungsmedien. Leihgaben erhielten mitunter das Historische Museum der Pfalz für die Ausstellung „Die Ritter“, das Bergische Museum auf Schloss Burg in Deutschland oder das Land NÖ für die Ausstellung "Die Schlacht bei Pressburg und das frühmittelalterliche Niederösterreich".
Unsere replizierten und rekonstruierten Gegenstände sollen auch höheren Ansprüchen genügen und so die Qualität und Seriosität unseres Vereins unterstreichen, um uns deutlich von ähnlichen - mittelaltermarktorientierten oder karnevalistischen - Vereinen  zu unterscheiden. 

Vielmehr bemühen wir uns einem interessierten Publikum das Thema Mittelalter anschaulich und auch begreifbar zu machen - praktisch "Geschichte zum Anfassen". Der Schwerpunkt liegt bei uns auf einer möglichst originalgetreuen Darstellung des mittelalterlichen Alltags, in den auch Zuschauer und Besucher - vor allem auch Kinder - aktiv eingebunden werden sollen. Neben dem Vorführen alter Handwerkstechniken, der Präsentation von Alltags- und Gebrauchsgegenständen, Waffen und Rüstungen,  versuchen wir Auskunft über die damaligen Lebensverhältnisse zu geben, um dem modernen Menschen ein Gefühl zu vermitteln, wie es damals gewesen sein könnte.

 

 
 

 

 

 

IG Volkelin

Im zweijährigen Rhythmus bei uns

Die IG Volkelîn ist eine Gruppe von Freunden aus dem Raum Hattingen, Bochum und Bottrop.

Wir wollen uns und unser Interesse anderen Leuten näher bringen. Wir wollen zeigen, WAS wir machen und warum wir es tun. Gemeinsames Ziel der IG Volkelin ist es, das Leben der Menschen in Deutschland um ca. 1250 in Kleidung, Handwerk, Kunst und Alltag "am eigenen Leibe" nachzuvollziehen. Wir bemühen uns um eine möglichst authentische Darstellung des mittelalterlichen Lebens Mitte des 13. Jahrhunderts. Dabei konzentrieren wir uns auf Handwerk und Handel.

Unsere Burgbelebungen bieten einen ganz besonderen Einblick in den möglichst genau nachgebildeten Alltag des Mittelalters. Handwerker gehen ihren Beschäftigungen nach, es wird gekocht und meist auch gebacken. Also - Mittelalter zum Anfassen, Ausprobieren und Nachfragen.

 

 

Die Hessenritter (Artefakt)

Auch nach dem Tod von Bruno Jung sind sie uns weiter freundschaftlich verbunden

Eindrucksvoll demonstriert diese Gruppe, wie die berittene Jagdgesellschaft mit Falken zur Beizjagd ausreitet. Mit reicher Jagdbeute zurück, bereiten Mägde und Knechte das Wild und die Fasanen für das Festmahl  an der reich gedeckten Tafel zu. Während die Waffenknechte von ihrem Sergeanten im Waffenhandwerk geübt werden und die Herren noch einmal ihre Streitrösser satteln, nutzen die Damen die Zeit für allerlei Handarbeiten.

 

 

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